Fachschule für Maschinentechnik

Elf Studierende legten nach vier Jahren Unterricht in Teilzeitform ihre Prüfung zum Staatlich geprüften Maschinenbautechniker ab.
Darin waren sich bei der Verabschiedung der frischgebackenen Maschinenbautechniker in den Beruflichen Schulen Bebra alle einig: Die zwei Absolventinnen und neun Absolventen haben vier Jahre lang über das übliche Maß hinaus gearbeitet,

 denn neben ihren beruflichen und privaten Verpflichtungen hat das Studium in Abendschule ihre ganze Zeit und Kraft in Anspruch genommen. Sicherlich kam neben dem Lernen das Familien- und Privatleben des öfteren zu kurz. Doch, dass es zu schaffen ist, bewiesen die elf allemal.
„Sie haben ein hohes Maß an Belastbarkeit bewiesen“, erklärte Schulleiter Wolfgang Haas in seiner Begrüßung zur feierlichen Zeugnisübergabe. Er bedankte sich auch bei den Betrieben, die die Studierenden unterstützten und betonte, dass nicht von Bildungskosten, sondern von Bildungsinvestitionen gesprochen werden müsse.
Sichtlich erleichtert konnten sie ihre Zeugnisse entgegennehmen und ab sofort die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung Maschinentechnik, Schwerpunkt: Allgemeiner Maschinenbau“ führen.
Peter Budesheim sprach im Namen seinen Mitstudierenden allen Beteiligten seinen Dank aus. Mut machte er denjenigen, die zur Zeit die Abendschule besuchen oder beabsichtigen, dieses zu tun. „Wir können euch versichern: Nachher war alles halb so schlimm und das Glücksgefühl, es geschafft zu haben, entschädigt für alle Mühen“. Budesheims Dank richtete sich aber auch an die beteiligten Lehrkräfte: „Uns ist sehr wohl bewusst, dass es nicht weniger Opferbereitschaft erfordert, in der Abnedschule zu unterrichten als sie zu besuchen“.
Im Rahmen der Feierstunde hielt Gerhard Niebuhr, Geschäftsführer der Metallbearbeitungsbetriebe innerhalb der AE Gruppe (DRM-Druckguß), die Festrede. „Allein durch Ihre Ausdauer, Fleiß und Arbeitsbereitschaft liefern Sie Ihrem zukünftigen Arbeitgeber Argumente zu Ihrer Einstellung“, ermutigte er die Absolventen und sprach ihnen seine Anerkennung aus. Niebuhr ging auf die große Bedeutung der Weiterbildungsbereitschaft hinsichtlich der steigenden hohen Qualitätsansprüche sowie der frühzeitigen Fehlererkennung schon während der Konstruktion ein. „Hiervon ist nicht nur der Erfolg des Produkts sondern auch der des Unternehmens und damit der Standortsicherung abhängig“, erklärte er.
Gratulationen überbrachten zudem: Der leitende Schulamtsdirektor Gerhard Finke, Justus Allmeroth (Kreisausschuss), der erste Stadtrat der Stadt Bebra, Roger Janßen und Dieter Mertelmeyer von der Industrie- und Handelskammer sowie der Kreishandwerkerschaft.
Horst Schäfer, Leiter der Bebraer Technikerschule und Semesterleiter Klaus Scholz überreichten die Abschlusszeugnisse: Peter Budesheim (Ransbach) und Torsten Krocker (Breitenbach) konnten ihre Zeugnisse über die bestandene Abschlussprüfung der Technikerschule entgegennehmen. Ebenso Frank Banse (Hergershausen), Thomas Becker (Bebra), Udo Berle (Machtlos), Frank Hildebrand (Breitenbach), Thomas Köhler (Süß), Sabine Möller (Weiterode), Manuela Pfaff (Heringen) Thomas Reum (Konnefeld), und Markus Wienand (Niederellenbach). Sie haben zudem die Ausbildereignungsprüfung bestanden.
Manuela Pfaff zeigte, dass auch Frauen in der Technik zurechtkommen, schloss ihr Studium als Semesterbeste ab und wurde mit einem Buchpräsent belohnt.

 

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