„Muntermacher“ für die Lehrerkonferenz

Frischen Schwung brachten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Ernährung dem gesamten Lehrerkollegium an den Beruflichen Schulen Bebra: In der Pause der regelmäßig stattfindenden Gesamtkonferenz waren schon auf dem Flur heiße Sambahits zu hören. Den Speiseraum der Schule hatte die Klasse 11 der Berufsfachschule Ernährung im Stil der Bar eines Urlaubsparadieses dekoriert - Sonnenschirme, Sonnenliegen, Muscheln, Sand und bunte Tücher sorgten für ein erholsames Ambiente.

 Doch all dies war nur die „Umrahmung“ leckerer, alkoholfreier Cocktails und kleiner Snacks auf Frucht- und Milchbasis, die die Lehrer so in lockerer Atmosphäre genießen konnten, so dass die Konferenz anschließend mit neuem Elan fortgesetzt werden konnte.
Diesem Event gingen für die Schüler einige Wochen intensiver Arbeit voraus. Gemeinsam hatten sie mit ihrer Lehrerin Inga Petersson zunächst herausgearbeitet, warum der typische Nachmittagssnack mit Kaffee und Kuchen alles andere als ein Muntermacher ist. Bei einer Erkundung im Supermarkt folgte Dokumentation der Inhaltsstoffe verschiedener Softdrinks, woran sich die Erarbeitung und Bewertung von Geschmacks-, Konservierungs- und Farbstoffen anschloss. Viele handelsübliche Getränke werden auch mit einem Zusatz von Mineralstoffen angeboten. Zu diesem Thema gehörten auch Referate, die die Schüler vorbereiteten.
„Muntermacher statt Dickmacher“, lautete von nun an das Motto, welches im fachpraktischen Unterricht umgesetzt werden sollte: Hier entwickelten die Schüler mit ihrer Lehrerin Helga Purkl die Idee, den Lehrern verschiedene Getränke und Speisen anzubieten, die sie fit für die zweite Konferenzhälfte machen sollten. Auf der Grundlage des neuen Wissens und einer Kundenbefragung wurden die Rezepte ausgewählt und bei einer Probeverkostung getestet. Anschließend beurteilten die Schüler den Energie-, Vitamin-, und Mineralstoffgehalt sowie die benötigte Arbeitszeit. Nach der Festlegung von Portionsgrößen und Preisen, einer Verkaufs- und Werbestrategie sowie exakter Arbeitsorganisation wurden Raumdekoration und Ambiente geschaffen.
Am Tag der Projektpräsentation waren Eigenverantwortung und Spaß an der Arbeit für jeden Gast zu erkennen. „Für die Schüler war das zahlreiche Lob der Kollegen ein toller Ansporn, die Projektarbeit fortzusetzen“, sind sich Inga Petersson und Helga Purkl einig.

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