Projektarbeiten der Tischler auf hohem Niveau

Ob Dielenmöbel, Beistelltisch oder extravagantes Stehpult; die Tischler-Fachstufen präsentierten im Foyer der Beruflichen Schulen sehr anspruchsvolle Projektarbeiten. Sowohl der Theorie- als auch der Praxisunterricht wurden genutzt,

 um diese Möbelstücke zu realisieren. Von den Zeichnungen über die Material- und Arbeitsplanung bis zur vollständigen Fertigung im Rahmen einer Projektwoche sowie der Montage lag die gesamte Arbeit in den Händen der Schüler. Ihre Lehrer leiteten sie an und unterstützten. „Sehr förderlich war auch die intensive Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben, aus deren Reihen der Entwurf für den Beistelltisch stammte“, erklärte der zuständige Klassenlehrer, Jörg Sprenger.

Als Abschluss dieser Projekte wurden die fertigen Stücke im Foyer der Beruflichen Schulen Bebra ausgestellt. In ihren Redebeiträgen unterstrichen der Schulleiter der Beruflichen Schulen, Wolfgang Haas, Klassenlehrer Jörg Sprenger und der stellvertretende Obermeister der Tischlerinnung Peter Gorges die große Bedeutung von projektorientiertem Arbeiten während der Ausbildung. „So können die jungen Leute eine Arbeit von dem ersten Strich auf dem Papier bis zur Endmontage kennen lernen.“

Bei der anschließenden Besichtigung der Möbel wurde schnell klar, dass die von der Oberstufenklasse der Tischler-Auszubildenden hergestellten Dielenmöbel durchaus den Anforderungen an ein Gesellenstück entsprachen.

„Die Beistelltische der Mittelstufenklasse bestachen hingegen durch die gezinkte Verbindung der massiven Einzelteile und den beidseitig ausziehbaren Schubkasten“, betonten Jörg Sprenger und Fachlehrer Klaus Weger.

Ein weiteres Projekt der Tischler-Mittelstufenklasse (zweites Ausbildungsjahr) war ein neues Rednerpult für das staatliche Schulamt in Bebra. Die Schüler fertigten es nach dem Entwurf der Schülerinnen und Schüler der der Fachoberschule Gestaltung. „Der Bau des Stehpults erwies sich als echte Herausforderung, da die Grundform trapezförmig und die Seiten gewölbt sind“, erläuterte Klaus Weger. „Die Schüler waren mit großem Eifer bei der Sache.“ So gelang es, das Pult pünktlich zu seinem ersten großen Auftritt fertig zu stellen. Bei der Verabschiedung von Schulamtsdirektor Wolfgang Krippner konnten sich die vielen geladenen Gäste und sogar die hessische Kultusministern Karin Wolff von der Leistungsfähigkeit der Bebraer Berufsschule und speziell der jungen Tischler überzeugen.

Auch weitere Abteilungen, wie die Metallabteilung der Bebraer Berufsschule wurden einbezogen: Sie fertigte die stufenlose Höhenverstellung der Arbeitsfläche des Pults.

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