Studienfahrt nach Ravenna, Venedig und San Marino

Zu einer einwöchigen Studienfahrt zu den bekannten Kulturstätten Italiens machte sich die Klasse 12 der Fachoberschule Gestaltung auf den Weg. Zentrale Unterkunft gab es in Gatteo a mare an der Adria. Von dort aus wurden die historischen Kulturstätten besucht.

 Ravenna, mit seinen weltberühmten Fresken war die erste Anlaufstation der Besichtigungstouren.

Die Stadt hatte seine Blütezeit um das Jahr 400 n.Chr. als es Hauptstadt des weströmischen Reiches war. Namen wie Kaiser Augustus, der Barbaren- könig Odoaker oder der Ostgotenkönig Theoderich sind eng mit der Geschichte Ravennas verbunden. In San Vitale konnte die perfekte Mosaikkunst des Abendlandes besichtigt werden. Prächtige, mit Gold verzierte Mosaike, die u.a. auch die Evangelisten darstellten, wurden bewundert. Der Besuch dieser Stätte ist eng mit der Unterrichtseinheit „Kunstgeschichte “ und den entsprechenden „Architekturformen “ verknüpft. Klassenlehrer, StD. Karl Gottbehüt und Zeichenlehrer, OStR. Franz Pulte hatten diese Stätte bewusst in ihr Unterrichtskonzept einbezogen.

Im Garten von San Vitale wurden erste Zeichnungen angefertigt, die später im Unterricht verfeinert werden. Auch das Mausoleum Galla Placidia mit dem blauen Sternenhimmel zog die Schüler in ihren Bann. Während Ravenna typisch für die Lebensweise der Italiener war, gab es in Venedig Jede Menge „Hektik “ . Die Stadt schien nur aus Touristen zu bestehen, obwohl die Hauptsaison eigentlich schon vorüber war.Trotzdem konnten die wichtigsten Attraktionen besichtigt werden…Seufzerbrücke, Dogenpalast, Markusplatz und Rialtobrücke. Auf der Fahrt vom zentralen Busparkplatz quer durch den Canale Grande konnten erste Eindrücke dieser faszinierenden Stadt gesammelt werden. Unter den Hunderten von Brücken und Übergängen wurde schließlich ein Objekt gefunden, das ebenfalls zeichnerisch festgehalten wurde. Von Gatteo a mare nach San Marino waren es nur 50 km.

Dieses Highlight, der älteste demokratische Staat der Welt, bot ein Panorama, das in seiner Art einzigartig war. Von den 3 Türmen hoch am Berg gelegen, genossen alle Besucher die traumhafte Aussicht in das Landesinnere. Vom Regierungssitz San Marino wurde ebenfalls eine Zeichnung angefertigt. Zum Shoppen und Baden in der Adria blieb auch noch viel Zeit übrig. Die Reise zu den Kulturstätten war ein Erlebnis der besonderen Art, hier konnten hautnahe Erfahrungen gesammelt und der Bezug zu den Kunstwerken vertieft werden.

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