33 Jahre Berufliche Schulen Bebra prägten Gerhart Haack

Für die Schüler war er sicher ein Lehrer, der sich von den anderen abhob. Für seine Kollegen war Gerhart Haack ein guter Freund, ein Kumpel und Berater in allen Dingen. Alle kennen ihn als einen immer gut gelaunten, hilfsbereiten Menschen, der fast immer auch einen Witz parat hat. Nun ging ein großes „Original“ der Beruflichen Schulen Bebra in den Ruhestand.

1974 trat Gerhart Haack in der Bebraer Berufsschule seinen Dienst an. „Elektrotechnik und Englisch waren seine Unterrichtsfächer. Aber darüber hinaus kümmerte er sich von Beginn an um fast sämtliche Instandsetzungsarbeiten, wie sie zum Beispiel im Bereich Film, Bild und Ton sowie der allgemeinen Elektrotechnik anfielen“, resümiert Wolfgang Haas, der Schulleiter der Beruflichen Schulen Bebra. Gerhart Haack unterrichtete in fast allen Schulformen, die es in den Beruflichen Schulen Bebra gibt. In den letzten Jahren übernahm er zudem das Fach Fotografie und Film in der Fachoberschule Gestaltung. „Er gilt als hervorragender Fachmann und versteht es, die Schüler echt zu motivieren“, zitiert Haas Einträge aus der Personalakte.

Ab 1979 übernahm Gerhart Haack die Leitung der Bildstelle und späteren Kreisbildstelle in Rotenburg und damit viel Verantwortung – nicht nur über die dortigen Medien, sondern auch die Geräte und das Personal. Bereits 1969 trat er in die Gewerkschaft ein und ist auch heute noch Mitglied in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft. Zudem engagierte sich Gerhart Haack im Personalrat. Mit etwas Wehmut fragte der Schulpersonalratsvorsitzende Reinhard Böhm, was die Schule denn nun ohne ihn mache? Der zuständige Abteilungsleiter Horst Schäfer brachte es für viele auf den Punkt: „Ich verliere zwar den Kollegen, aber ich hoffe und denke, dass ich den Freund in Dir behalte.“ Auch in der Freizeit hielt Haack Kontakt mit seinen Kollegen, wenn sie sich zum Beispiel zur gemeinsamen Skatrunde trafen.

Gerhart Haack selbst freute sich, zur Verabschiedung so viele vertraute Gesichter zu sehen. „33 Jahre Bebra prägen einen Menschen“, erklärte er und berichtete über so manche Anekdote, die sich in dieser Zeit ereignet hat.

Gerhart Haack wird in seiner Ruhestandszeit wohl weiter seiner größten Leidenschaft, der Jagd, nachgehen und so war es auch nicht verwunderlich, dass es zur Verabschiedungsfeier selbst gemachten Speisen wie Wildgulasch, Hirschsalami und Wildschweinwurst gab.

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