Verabschiedung des Kollegen Horst Herbert

Nach über 35 Dienstjahren an den Beruflichen Schulen Bebra wird der Fachlehrer für Kraftfahrzeugtechnik und Sport, Horst Herbert, in den Ruhestand verabschiedet.

„Mit Horst Herbert verabschieden wir einen Kollegen, der sich sehr engagiert in seinem Fachbereich einsetzte“, erklärt Schulleiter Wolfgang Haas. „Er baute die heutige Kraftfahrzeugwerkstatt maßgeblich auf, hielt intensiv Kontakt zu den Ausbildungsbetrieben und war als Fachberater für Verkehrserziehung im Schulamtsbezirk tätig.“

Tatsächlich griff Horst Herbert oft zum Werkzeug. Denn im Rahmen des Baus der Werkstattgebäude Anfang der siebziger Jahre galt es, aus einer leeren Halle einen Unterrichtsraum zu entwickeln, in der die angehenden Kraftfahrzeugmechaniker und heutigen Kraftfahrzeugmechatroniker nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch fit gemacht werden konnten. Fertige Anschauungsobjekte waren entweder sehr teuer oder überhaupt nicht zu bekommen. So baute Horst Herbert selbst Demonstrationsstände, Anschauungstafeln sowie andere Unterrichtsmittel und bezog dabei auch seine Schüler ein. Hinzu kamen Motoren und Getriebe, die von den Schülern zerlegt und wieder montiert wurden, um dabei und daran zu lernen. Inzwischen stehen in der Kraftfahrzeugwerkstatt der Bebraer Berufsschule 20 Motoren, sechs Getriebe, drei Autos, mehrere Prüfstände und Diagnosegeräte sowie unzählige weitere Demonstrationsobjekte. „Durch die Integration eines Unterrichtsraumes innerhalb der Werkstatt wurde die wichtige Verknüpfung von Theorie und Praxis im Sinne der Handlungsorientierung sichergestellt“, betont Wolfgang Haas und hebt weiterhin die Fortbildungsbereitschaft des heute 65-Jährigen hervor: „Er besuchte kontinuierlich Fortbildungsveranstaltungen bei vielen namhaften Automobilherstellern und trug die erworbenen Kenntnisse als Multiplikator an die Kollegen anderer Schulen weiter.“

Horst Herbert unterrichtete anfangs neben der Kraftfahrzeugtechnik in der Fachoberschule, aber auch in der Berufsfachschule und dem Berufsgrundbildungsjahr. Aufgrund hohen Bedarfs erweiterte er seine Unterrichtsbefähigung um das Fach „Leibeserziehung“.

Horst Herbert freut sich, in Thomas Böttner einen kompetenten Nachfolger gefunden zu haben. „Wir haben nun drei Jahre zusammen gearbeitet, so dass ein nahtloser Übergang gewährleistet ist.“

 

 

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