Solarrad für die Beruflichen Schulen Bebra

Die Sonne hilft beim Treten: In den Beruflichen Schulen Bebra steht seit Kurzem ein neues Fahrrad mit elektrischen Hilfsmotor bereit, dessen Akkumulator mit Hilfe von Solarenergie geladen wird.

Mit der Solartankstelle waren die Beruflichen Schulen Bebra mit ihrer Solar-Arbeitsgemeinschaft bereits im Sommer beim CO2-Sparer-Wettbewerb erfolgreich. Nun wurde ein Rad mit neuester Akku-Technik im Wert von 1000 Euro angeschafft und die Ladestation den neuen Bedürfnissen angepasst. Finanziert wurde das neue Rad über den Förderverein der Bebraer Berufsschule.

„Der Motor übernimmt aber nicht vollständig den Antrieb. Er unterstützt nur den Fahrer, wenn die Elektronik bemerkt, dass auch in die Pedale getreten wird“, erläutert Oberstudienrat Hans Gerd Ellrich, der die Solar-AG leitet. 50 bis 80 Kilometer schafft das 27 Kilogramm schwere Rad, bis es wieder „betankt“ werden muss. Der Solarstrom kommt zunächst in einen Pufferbatterie. Über einen Wechselrichter und ein Ladegerät wird dann der Lithium-Ionen-Akku des Fahrrads geladen. „Auch die heutigen, modernen Akkus sind noch recht empfindlich, so dass das richtige Laden wichtig ist“, so Hans Gerd Ellrich. Er gab bekannt, dass sich Interessierte bezüglich weiterer Informationen und einer Probefahrt gerne an die Solar-AG wenden können.

Zur offiziellen Übergabe des Solarfahrrads war auch Georg Lüdtke als Vorsitzender des Vereins „Pro Region Mittleres Fuldatal“ anwesend. Georg Lüdtke und Herbert Heisterkamp, der Vorsitzende des Fördervereins der Bebraer Berufsschule, gaben die gegenseitigen Mitgliedschaften bekannt.

Lüdtke und Heisterkamp streben eine gegenseitige Unterstützung und gemeinsames, zielorientiertes Arbeiten an. „Das Solarrad passt in unsere Philosophie auch im Hinblick auf den geplanten Sonnenweg durch das Vereinsgebiet“, erklärte Georg Lüdtke.

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