„Bridge over troubled water“ auf Platz eins!

Damit haben nun noch nicht mal die Optimisten gerechnet: Nach dem Hessensieg beim Wettbewerb „Brücken verbinden 2007“ konnten die angehenden Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik, die hessenweit in Rotenburg und Bebra ausgebildet werden, den Süd-West-Entscheid gewinnen.

 Dabei setzten sie sich gegen 275 weitere Modelle innerhalb von vier Bundesländern durch.

Bereits im Oktober bewiesen die Auszubildenden die Qualität ihrer Konstruktionen und ihr handwerkliches Geschick, als sie mit ihren beiden Brückenmodellen hessenweit den ersten und fünften Platz erringen konnten. Lediglich Streichhölzer, Schnur, Stecknadeln und Klebstoff waren für den Bau einer Brücke zugelassen. Daraus konstruierten und bauten die angehenden Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik die aus ganz Hessen und dem Saarland kommen, im Rahmen ihres Berufsschulunterrichts in den Beruflichen Schulen Bebra unter der Leitung ihres Lehrers Marco Vogel die beiden Brücken „Bridge over troubled water“ und „Match-Bridge“ – eine Schrägseilbrücke und eine Zug-Seil-Konstruktion. Vorgabe war, dass die Brückenmodelle ein 60 Zentimeter breites Tal überspannen und mindestens ein Kilogramm tragen sollten. „Eine Aufgabe, die hervorragend gelöst wurde“, sind Marco Vogel und Reinhold Kempf, der Leiter der Rotenburger Aus- und Fortbildungsstätte, in der die Schüler untergebracht und betrieblich ausgebildet werden, stolz auf die Werke ihrer Zöglinge.

Zu dem Wettbewerb riefen die Ingenieurkammern Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland auf. Sie wollen so dem Ingenieurmangel entgegenwirken und den Ingenieurnachwuchs fördern. Über die große Resonanz von über 1000 Schülern aus 98 Schulen freute sich auch die Schirmherrin, Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan: „Vor allem aber müssen wir Kinder und Jugendliche schon früh für die Natur- und Ingenieurwissenschaften begeistern. Schülerwettbewerbe wie „Brücken verbinden“ der Südwestingenieurkammern leisten dazu einen wertvollen Beitrag.“

Die 24 Arbeiten aus vier Bundesländern wurden in einer Feierstunde im Mannheimer Landesmuseum für Technik und Arbeit ausgezeichnet. „Das große Engagement der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und auch der Eltern hat uns begeistert. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass der erste Platz an Hessen geht“, sagte der hessische Kammerpräsident Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Udo F. Meißner anlässlich der Preisverleihung.

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