Russischer Besuch in Bebraer Schulen

Wie funktioniert der Schulalltag in Deutschland? Wie lauten aktuelle Themen im Deutschunterricht? Welche Unterrichtsformen und welche Herausforderungen ergeben sich zum Beispiel in Klassen, in denen eine große Zahl von ausländischen Kindern und Jugendlichen sind?

Das sind nur drei Fragen, die vor Ekaterina Komosina stehen, einer Deutschlehrerin der Schule Nummer 3, der deutschen Schule in Kostroma (Russland). Auf Einladung der Beruflichen Schulen Bebra nimmt sie gegenwärtig an einem dreiwöchigen Hospitationsprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) teil und besucht die Beruflichen Schulen und die Brüder-Grimm-Gesamtschule in Bebra.

Die Vormittage sind durch die Teilnahme am Unterricht in den verschiedenen Klassenstufen und Fächern gefüllt. Aber auch für die Nachmittage gibt es ein vielfältiges Angebot: Beispielsweise stehen Exkursionen nach Thüringen, Göttingen und Kassel, Besuche in Bad Hersfeld und Rotenburg an der Fulda, Gespräche beim Internationalen Bund in Bebra, im Staatlichen Schulamt oder eine Besichtigung des Umweltbildungszentrums Licherode auf dem Programm. Und es fehlen auch nicht Einladungen in die Familien von Lehrkräften der Beruflichen Schulen. So möchte man der russischen Kollegin ein breites Spektrum an Eindrücken über den beruflichen Alltag, aber auch über das Leben in Deutschland mit auf den Weg geben. Vielleicht ergibt sich daraus ja ein längerfristiger Schul- und Schüleraustausch.

Bebras Bürgermeister Groß ließ es sich nicht nehmen, die russische Kollegin in den Beruflichen Schulen herzlich Willkommen zu heißen und übergab ihr einen Biber sowie einen Kalender mit Luftbildern Bebras als Erinnerung an diesen Besuch.

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