Eine Woche für die Europäische Union

Eine ganze Woche drehte sich in den Beruflichen Schulen Bebra alles um die Europäische Union. In der Eingangshalle konnten sich die Schülerinnen und Schüler vielseitig über den Aufbau, die einzelnen Funktionen und Aufgaben der EU informieren.

 Von Schülern im Vorfeld selbst entworfene Plakate und das elektronische EU-Puzzle ergänzten die Ausstellung. So konnten sie einen abwechslungsreichen Politikunterricht erleben.

„An der Europawoche beteiligten sich fast alle Klassen der Beruflichen Schulen Bebra an den Aktionen in der Eingangshalle und stellten den Politikunterricht ins Zeichen der EU sowie dem diesjährigen Thema ‚Ehrenamt’ “, berichtet Stefan Mohr, der mit der Leitung der Fachkonferenz Politik beauftragte Lehrer als Kopf des Organisationsteams.

Bei der Gestaltung der Plakate stand das Thema Ehrenamt im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler erkundigten sich über die verschiedenen Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren und wie es um das Ehrenamt im europäischen Ausland steht. „Hierbei wurde vielen die Wichtigkeit des Ehrenamts überhaupt erst bewusst“, erklärt Religionslehrer Udo Möller. „Erfreulicherweise gibt es aber auch einige Schülerinnen und Schüler, die sich bereits ehrenamtlich engagieren.“

Die Gelegenheit, ihre ehrenamtlich arbeitende Institution vorzustellen, nahmen Inge Ulber und Marion Raub vom diakonischen Zentrum Bebra wahr. Inge Ulbers Tätigkeitsschwerpunkte sind das Café Bilder und die Bebraer Tafel. Sie erläuterte die Arbeitsweise der Tafel und den Weg der Lebensmittel von den Spendern zu den Bedürftigen. Sie erläuterte, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um bei der Bebraer Tafel Lebensmittel zu erhalten. Marion Raub leitet die Projektstelle „Netzwerk gegen Armut“. Sie stellte das Projekt „Lesepaten“ vor: Lesepaten unterstützen einzelne Kinder der Klassen zwei bis vier der Brüder-Grimm-Schule durch gemeinsames Lesen oder Vorlesen. So soll die Begeisterung zum Lesen von Büchern an die Grundschulkinder weitergegeben werden.

Ergänzt wurden die Aktionen durch einen Infostand der veranstaltenden Lehrer der zahlreiches Prospektmaterial, das die EU-Kommission in Berlin zur Verfügung stellte, zur Mitnahme bereitstellte

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