Zum Schrauben zu schade!

Die Beruflichen Schulen Bebra erhalten für die Ausbildung der Kraftfahrzeugmechatroniker ein Mini Cooper Cabrio Diesel im Wert von 36500 Euro.

Große Freude bei den Beruflichen Schulen Bebra: Durch die Überlassung eines vollausgestatteten Mini Cooper Cabrio Diesel bleibt der schuleigene „Fuhrpark“ auf dem aktuellen Stand der Technik und wird gleichzeitig durch weitere sowie neuartige Technologien ergänzt.
Auch wenn die Freude der Schulgemeinde groß ist, musste Edgar Jürgens, der Prokurist vom BMW Vertragshändler Limberger in Bad Hersfeld (Krah und Enders-Gruppe), sie leider etwas einbremsen, denn der flotte Flitzer darf nicht gefahren werden.

 Trotzdem kommen die vielen Ausstattungsmerkmale bestens zum Einsatz, wenn sie die Auszubildenden und Schüler im Unterrichtsbetrieb kennenlernen, analysieren und testen. Edgar Jürgens wies auf das „Connected Drive“-Paket hin, das Assistenzsysteme wie Abstands- und Spurhalteassistenten genauso beinhaltet wie ein Navigationssystem oder die Möglichkeit, moderne Kommunikationsgeräte direkt anzuschließen und ins Auto zu integrieren. Edgar Jürgens sprach von einer Investition in die Zukunft, die sich durch gut ausgebildete Kraftfahrzeugmechatroniker auch für die Kunden auszahlen wird.
Wolfgang Haas, der Schulleiter der Beruflichen Schulen Bebra, bezeichnete es als „Win-Win-Situation“: „Vor der intensiven Nutzung in der Kfz-Werkstatt haben wir das Auto in den vergangenen Wochen in unserer Eingangshalle einem breiten Publikum vorgestellt, wie zum Beispiel am Rande des Neujahrsempfangs des Stadt Bebra.“
Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt brachte es deutlich zum Ausdruck, wie gut auch ihm das Mini Cabrio gefällt: „Das Auto ist doch viel zu schade, um es in die Werkstatt zu stellen und daran zu schrauben.“ Gleichzeitig bedankte er sich aber ebenfalls im Namen des Landkreises als Schulträger beim Autohaus Limberger und der BMW-Group für die Bereitstellung des Fahrzeugs. „Wir nehmen das Angebot sehr gerne an, denn es ist wichtig, in der Technik auf einem aktuellen Stand zu sein.“
„Mit dem Common-Rail-Diesel-Motor ergänzt der Mini Cooper hervorragend unsere Modellpalette. Zudem hat er als Cabriolet den Vorteil, dass die Schüler bei Arbeiten im Auto von außen besser hineinschauen können“, freut sich besonders Thomas Böttner. Der Fachlehrer für Kraftfahrzeugtechnik wird in dem Fahrzeug Fehler installieren und programmieren, die die Schüler analysieren und beheben sollen. Genauso sind Inspektionsarbeiten und Achsvermessungen geplant.
Doch das „Hightech-Auto“ gefällt nicht nur den angehenden Kfz-Mechatronikern oder den Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums, sondern auch besonders den Schülerinnen der Fachoberschule Gestaltung. Sie funktionierten gemeinsam mit ihrem Lehrer, Peter Knierim, kurzerhand die Eingangshalle zum Fotostudio um, setzten den neuen Mini Cooper D ins rechte Licht und fotografierten ihn aus den verschiedensten Blickwinkeln.

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