Abiturienten ganz weit vorne

Zeugnisübergabe in der Aula der Beruflichen Schulen Bebra

Bei der festlichen Zeugnisübergabe saßen erstmalig die Abiturienten in der ersten Reihe. Selbstverständlich hatten sie die Plätze ganz vorne eingenommen. Die Ehrengäste ließen sich gerne auf die hinteren Plätze „verweisen“. Schulleiter Wolfgang Haas und die anwesenden Gäste waren sich einig „ heute sind die Absolventen unsere eigentlichen Ehrengäste und damit haben sie ein gutes Recht heute ganz vorne zu sein“.

Zum vierten Mal wurden die Abiturzeugnisse des Beruflichen Gymnasiums feierlich an 55 Absolventen übergeben. In diesem Jahr wurde der Festakt durch die Schulband unter der Leitung von Michael Fernau bereichert. Bei der Begrüßung war Oberstudiendirektor Wolfgang Haas voll des Lobes und blickte stolz auf die vergangenen drei Jahre zurück, in denen die Schüler nachweislich auf hohem Niveau und in einer positiven Atmosphäre ein großes Wissen erworben haben. Wolfgang Haas ermutigte die Absolventen auf ihre Kraft und auf die guten Qualifikationen, besonders in den Bereichen Technik und Wirtschaft, zu vertrauen und wünschte ihnen Glück für die weiteren Vorhaben. Mit Blick auf das nächste Schuljahr erklärte Wolfgang Haas, dass das Berufliche Gymnasium mit gut 300 Schülern rechne und sich die neue Fachrichtung Gestaltungs- und Medientechnik gut etabliert hat.

Stellvertretend für Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz sprach Kreisausschussmitglied Helmut Miska das Grußwort und machte die Absolventen auf „die guten beruflichen Chancen in ihrer Heimat“ aufmerksam. Die Eintrittskarte in das Leben halten die Absolventen in den Händen und nun liegt es an Ihnen, für welchen Weg sie sich entscheiden. Bebras Bürgermeister Uwe Hassl ermutigte die Abiturienten keine Angst zu haben, vor dem was vor ihnen liegt, er rief ihnen zu „das Leben ist nicht kompliziert, sondern eine Herausforderung, lassen sie sich ein auf das Leben und machen sie das, wonach ihnen ist“.

Urteilskraft und Mut

In seiner Festrede betonte Dr. Ulrich Schneider die Verzahnung von Praxis und Theorie, die im Schulalltag des Beruflichen Gymnasiums tief verankert ist. Im Unterricht wird das interdisziplinäre Denken der Schüler gefördert. Die Absolventen haben gelernt, „die Urteilskraft braucht Theorie und Praxis“ und sie haben die Fähigkeit erworben, über den „ökonomischen und technischen Tellerrand zu schauen“. Zum Schluss seiner Festrede forderte Abteilungsleiter Dr. Schneider die Absolventen auf, mutig zu sein und den eigenen Standpunkt zu vertreten.

Am Ende der Feierlichkeiten wurden, neben Lisa Schade für das beste Abitur, noch weitere Absolventen mit einem Buchpreis des Fördervereins ausgezeichnet. In diesem Jahr wurde der Schüler Dennis Heesch für außerordentliches Engagement von Staatsminister und Mitglied des Bundestages Michael Roth zu einem Besuch nach Berlin eingeladen. Eine besondere Ehrung erhielten Yunus Celik und Joscha Ringler für herausragende Leistungen im Fach Mathematik.

Einen Bericht über die Veranstaltung finden Sie auch in der HNA vom 25.06.2015. (Ausgabe Rotenburg-Bebra)

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