Tischlerverabschiedung

Vielfalt, Kreativität und Ideenreichtum hinsichtlich der Gestaltung, Form sowie der Materialverwendung bewiesen die Auszubildenden des Tischlerhandwerks bei der Planung und Fertigung ihrer Gesellenstücke. Diese wurden in den Beruflichen Schulen Bebra anläßlich der Zeugnisübergabe präsentiert. In den nächsten vier Wochen sollen sie in Bad Hersfeld der breiten Öffentlichkeit gezeigt werden.

Die Bandbreite ist schon beeindruckend: Von verschiedenen Sideboards über einen Aquariumunterschrank, einen Vitrinenschrank, bis zu einem raffinierten Bett fertigten die Auszubildenden auf einem hohen qualitativen Niveau und bewiesen so dem Prüfungsausschuss ihre Leistungsfähigkeit. Ab Montag sollen die Stücke in der Stadtbibliothek in Bad Hersfeld besichtigt werden können.
„Sie konnten sich glücklich schätzen, vor drei Jahren eine Lehrstelle bekommen zu haben, um in Ihrer Lehrzeit die Fähigkeiten und das Wissen vermittelt zu bekommen, um mit Erfolg die Gesellenprüfung im Tischlerhandwerk abzulegen“, erklärt Heinrich Großenbach, der hiesige Obermeister der Tischlerinnung, den jungen Gesellen in einer Feierstunde anläßlich der Zeugnisübergabe. Doch nach der Lehrzeit beginnt laut Heinrich Großenbach erst die richtige Lehre. „Sie werden mehr gefordert und müssen eigenständige Arbeiten ausführen. Sie sind Geselle, der Meister erwartet etwas von Ihnen“, erläutert Heinrich Großenbach. Offen zu sein, sich nicht zu verstecken, neugierig zu sein und mit den Augen zu stehlen, gibt er den acht erfolgreichen Auszubildenden als Tipps mit auf den Weg ins Berufsleben.
Auch Jörg Sprenger von den Beruflichen Schulen Bebra zeigt sich von den angefertigten Arbeiten beeindruckt: „Diese hervorragend gestalteten Gesellenstücke mit ihrer Ausstrahlung verdienen die allergrößte Hochachtung“, so der Oberstudienrat. „Möge der hohe Qualitätsstandard mit entsprechender Wertzuweisung einer breiten Öffentlichung bewusst werden, um daraus Folgeaufträge für die heimischen Tischlerbetriebe und eure Arbeitsplätze zu sichern“, betont Jörg Sprenger.
Außerdem ging Jörg Sprenger auf das freundschaftliche Verhältnis und das konstruktive Arbeitsklima von Innungsvorstand, Betrieben und der Berufsschule ein. „So nahmen wir gern die Einladungen zu Betriebsbesichtigungen von den Vorstandsmitgliedern Herrn Schubert und Herrn Großenbach an“. Unterweisungen und Besichtigungen zu den Themen Fenster- und Außentüren sowie Treppenbau waren die dortigen Schwerpunkte.
Matthias Dymek von der Firma Eiteljörge und Goldhammer aus Heinebach, Bastian Führer (Kreishandwerkerschaft Bad Hersfeld), Christian Roppel (Firma Kempf, Wippershain), Mario Schumann (Firma Hebig, Weiterode), Klaus Kliever (Firma Holl, Rotenburg), Christian Neusel (Firma Fink, Asbach), Alexander Schubert (Firma Großenbach, Asbach) und Wolfgang-Jonas Siebert (Firma Blüthgen, Heringen) konnten sich über das Bestehen ihrer Gesellenprüfung freuen. Für die besten drei Prüflinge hielt die Tischlerinnung Gutscheine bereit: Alexander Schubert, Christian Neusel und Christian Roppel konnten sich über eine finanzielle Starthilfe für das Berufsleben freuen. Das beste Gesellenstück baute übrigens Mario Schumann (Firma Hebig, Weiterode).

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