Abitur 2022

Nach drei Jahren gemeinsamer Zeit in der gymnasialen Oberstufe der Beruflichen Schulen Bebra war der Tag, auf den viele lange hin gefiebert hatten, endlich gekommen. Nach drei Jahren harter Arbeit und großer Anstrengungen, wurden in der großen Aula der Beruflichen Schulen die Allgemeinen Hochschulzeugnisse an die Absolventen überreicht. 

Die letzten zwei Jahre der Schulzeit waren geprägt von Einschränkungen und Ausnahmen und umso schöner war es, dass der Tag der Abiturzeugnisübergabe fast ganz ohne solche auskam. Die Schüler kamen in schicker Kleidung begleitet von Familie und Freunden und die ausgelassene Stimmung, spiegelte die Freude und Erleichterung gleichermaßen wider. Neben den Hauptakteuren, den Absolventen, waren auch zahlreiche Ehrengäste der Einleitung von Ivonne Buchenau, Schulleiterin der Beruflichen Schulen Bebra gefolgt.

In ihrer Begrüßung dankte sie besonders Herbert Heisterkamp, als Vorsitzenden des Fördervereins und in Vertretung für den Landrat, sowie dem Bürgermeister Stefan Knoche für ihr Kommen.

In ihrer Festrede gratulierte Ivonne Buchenau zu dem erfolgreichen Abschluss an der gymnasialen Oberstufe und sprach ihre Hochachtung für die erbrachten Leistungen aus. und Sie betonte, dass sie die Ausdauer und die Kraft, die aufgewendet wurden, um das Ziel zu erreichen, deutlich während der letzten drei Jahre deutlich wahrgenommen hatte.

Die Allgemeine Hochschulreife, das Abitur, bescheinigt den Absolventen nun die Reife, die man für eine erfolgreiche berufliche Zukunft mitbringen muss. Mit diesem Abschluss stehen den Absolventen nun alle Wege offen, ob sie sich für ein Studium oder eine Ausbildung entscheiden. Diesen Abschluss haben sie sicher.

Ivonnne Buchenau verwies auch nochmal auf die Ausnahmesituation mit der die ehemaligen Schüler durch die Pandemie konfrontiert waren. Die Schulleiterin sprach von einem stetigen „Wandel der Beständigkeit“, oft war nicht sicher, wie es morgen weitergeht, „Werden die Schulen öffnen oder bleibt es bei Distanzunterricht?“ Ungeahnte Anstrengungen kamen auf die damals angehenden Abiturienten zu, Aufgaben statt Unterricht, selbstorganisiertes Lernen, Leistungsnachweise online und Lehrer nur noch auf dem Bildschirm statt im Klassenzimmer. Neben reinem Wissenserwerb und Vorbereitung auf das Abitur, gab es nun plötzliche für alle neue Anforderungen, die gemeistert werden mussten. Ivonne Buchenau sprach den Abiturienten dafür ein großes Lob aus. „Trotz vieler Anordnungen, der Maskenpflicht, der Hygienekonzepte, der Toilettenpausen, des eingeschränkten Regelunterrichts und vielen weiteren Kompromissen, haben sie es geschafft und dürfen heute mit Stolz ihr Abiturzeugnis in Empfang nehmen.“

Im Anschluss folgten die Glückwünsche des Fördervereins und die Grußworte des Landrats sowie die Gratulationen des Bürgermeisters der Stadt Bebra, Stefan Knoche.

Die Festreden wurden musikalisch begleitet von der Schulband unter der Leitung von Cornelius Reiser, die in erster Linie aus Abiturienten bestand. Die gekonnten Darbietungen boten einen Moment zum Innehalte und zum Nachdenken über die vergangene Schulzeit.

Am Ende des Festaktes dankte Ivonne Buchenau, allen Kollegen des Beruflichen Gymnasiums und sprach von dem wunderbaren Augenblick der Zeugnisübergabe als Belohnung für die anstrengende Zeit.

 

Bilder der Veranstaltung:

 

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