Für den Notfall gerüstet!

Beruflichen Schulen Bebra und Förderverein schaffen zweiten Defi-Standort.

Schon seit sieben Jahren steht in den Beruflichen Schulen Bebra ein automatisierter externer Defibrillator (AED) im Sekretariatsbereich der Schule frei zur Verfügung.

Im Fachkreisen auch „Defi“ genannt, wurde damals von der Elch-Apotheke in Bebra und dem Förderverein angeschafft und bis heute auch vom Förderverein unterhalten. Da aber der Defibrillator nur während der Öffnungszeiten der Schule erreichbar ist, kann dieser während der zahlreichen außerschulischen Veranstaltungen in der neuen Aula nicht eingesetzt werden.

Die Schulleiterin Ivonne Buchenau und der Fördervereinsvorsitzende Herbert Heisterkamp möchten aber, dass bei einem Notfall in der Aula der Schule Zugriff auf das Gerät besteht. „So sind wir gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, um auch für den Notfall gerüstet sein, einen zusätzlichen Standort in der Nähe der Aula zu finden, erläuterte der Fördervereinsvorsitzende“. „Hierzu wurde im Zugang zur Aula, neben dem Eingang zur Behindertentoilette, ein vom Förderverein gesponserten Metallschrank installiert, wo dann der Defibrillator stationiert wird“, ergänzte die Schulleiterin. Sobald eine externe Veranstaltung bekannt ist, wird der Hausmeister den Defibrillator dort vor Ort deponieren. So können auch die Veranstalter beruhigt sein, dass man für den Notfall gerüstet ist, sind sich Buchenau und Heisterkamp sicher.

Erklärung
Automatisierter externer Defibrillator (AED)

Automatisierte externe Defibrillatoren (AED, ugs.: „Laiendefibrillatoren“) sind durch ihre Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet. Hierbei erkennen die Geräte ohne Zutun der Ersthelfer, ob eine Schockgabe nötig und sinnvoll ist. Damit wird eine Fehlbedienung verhindert. Je nach Bauweise wird entweder automatisch oder auf Knopfdruck („halbautomatisch“) ein Schock abgegeben. Die Energie, welche beim Schock abgegeben wird, wird ebenfalls durch den AED bestimmt. So müssen Ersthelfer lediglich auf die meist akustischen Anweisungen achten wie z. B. das Durchführen der Herz-Lungen-Wiederbelebung oder während der Rhythmusanalyse oder der Schockgabe das Einstellen der Herzdruckmassage

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