10 Jahre Förderverein der Beruflichen Schulen Bebra

Dank des Fördervereins geht vieles einfacher und schneller in der Beruflichen Schulen Bebra. Kleine und auch größere Anschaffungen können dank des Vereins ohne großen bürokratischen Aufwand verwirklicht werden. 

Zudem dient er als Plattform für Gespräche zwischen Schule, Wirtschaft, Industrie und Elternschaft. Nun feierte der Verein zur Förderung der beruflichen Fort- und Weiterbildung an den Beruflichen Schulen in Bebra seinen zehnten Geburtstag. Grund genug für den ersten Vorsitzenden, Herbert Heisterkamp, zu einer Feier einzuladen. An die zahlreichen Spenden und Aktionen erinnerten Bilder und Berichte der HNA, die an Stellwänden in Augenschein genommen werden konnten.

Die Feierstunde fand direkt am Solarhaus im Schulgarten der Beruflichen Schulen Bebra statt. „Das Solarhaus stellt mit einem momentanen Wert von etwa 50000 Euro das Schmuckstück dar“, erklärt Herbert Heisterkamp. Mit etwas Stolz nennt er es „ewige Baustelle“, denn an ihr arbeiteten schon mehrere Schülergenerationen und einige Sponsoren unterstützten dieses Projekt. Genutzt wird es, um alternative Energien zu demonstrieren und auch als Unterrichtsraum sowie für kleine Feiern.

Weitere Spenden, wie beispielsweise ein Auto für die Kraftfahrzeugwerkstatt, konnten entgegengenommen werden. Insgesamt konnte der Verein bisher Sachspenden im Wert von etwa 60000 Euro sowie 20000 Euro Geldspenden entgegennehmen, sagte Heisterkamp. Gleichzeitig unterstützt der Förderverein schulische Aktivitäten. Vom jährlichen Volleyballturnier über einheitliche T-Shirts beim Leistungsfrisieren oder beim Hessentag bis hin zum Schulprospekt. „Die Außenwirkung der Schule ist ein weiterer Schwerpunkt“, erklärte Herbert Heisterkamp.

„Auch als Projektträger und Arbeitgeber kann ein Förderverein in Aktion treten“, erläuterte die Schuldezernentin des Kreises, Christa Bittner, die die Glückwünsche des Landkreises Hersfeld-Rotenburg überbrachte. Sie lobte das Engagement des Vereins und besonders Herbert Heisterkamps. „Trommeln gehört zum Handwerk und ohne Geld läuft gar nichts. Da hat der Förderverein ganz andere Möglichkeiten als die Institution Schule“, sagte Bebras Erster Stadtrat, Albert Fernau.

Initiator und Mitbegründer des Vereins war der ehemalige Schulleiter Friedrich Heßler. Er rief die Gründungsphase vor zehn Jahren in Erinnerung: „Ich freue mich, dass der Förderverein zu so einer Erfolgsgeschichte geworden ist. Er bedeutet eine großes Stück Flexibilität der Schule. Früher mussten wir jede Mark erkämpfen. Wir mussten wegen 20 Mark Anträge stellen“, beschrieb Friedrich Heßler die damaligen Probleme.

Wolfgang Haas freut sich als heutiger Schulleiter über die guten Möglichkeiten und die gute Zusammenarbeit mit dem Förderverein.

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